Die Schnapsidee


Bier ist schon lecker, klar. Aber schon zu Anfang unseres Studiums durfte auf keiner WG-Party unser selbstgemachter Tomatenschnaps fehlen. Von diesen Partys gab es reichlich, als wir, die fünf Freunde, am Anfang unseres Studiums eines Abends auf dem Hamburger Berg standen. Denn genau dort hatten wir die Idee, den Tomatenschnaps mit mehr Menschen als nur unseren Freunden zu teilen.

 

Unser Geheimrezept schmeckte schon so lecker würzig. Hatten wir es doch immer weiter verfeinert und verbessert, immer wieder daran gefeilt und geschliffen. Aber wie füllt man es in Flaschen, die später in unseren Lieblingsbars ausgeschenkt werden sollen? Die WG-Küche konnte diese Frage nicht beantworten.

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Kein Geld in der Tasche, geschweige denn auf der Bank, kam die eigene Abfüllanlage nicht in Frage. Hilfe bekamen wir schließlich von einer kleinen Mosterei mitten in Hamburg. Die abgefüllten Flaschen durften wir durch Äpfel pressen abbezahlen. So lernten wir fast genau so viel über Äpfel, wie über Tomaten und Chilis und sparten nebenbei das Geld, das wir nicht hatten. Auf einer WG-Party in Wilhelmsburg war es schließlich, als wir stolz die ersten Flaschen unseres Lioko Mexikaners präsentierten. L-I-O-K-O, fünf Buchstaben sollten für die fünf Freunde stehen, die Lioko einst gründeten.

 

Mittlerweile ist die Fangemeinde unseres Lioko Mexikaners weit über Hamburgs Grenzen hinaus gewachsen. Von Flensburg bis München und von Düsseldorf bis Berlin freuen sich Feierwütige über Lioko Mexikaner. Immer mehr fleißige Menschen sorgen heute dafür, dass dies möglich ist. Wie zu Anfangszeiten ist es uns dabei wichtig, unabhängig zu bleiben. Unabhängig von Branchenriesen,  Investoren, Banken und dergleichen. Lioko ist bis heute gründergeführt und versteht sich als der Asterix im Spirituosenregal, umgeben von Marken der Global Player.

 

Letztendlich wollen wir als Lioko Team so sein wie unser Lioko Mexikaner: unangepasst und ehrlich anders – „Mundfeuerwerk statt Zuckerflash“ eben.